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D as Aufstellen von Geschwindigkeitsmeßgeräten scheint schon lange nicht mehr als Kontroll- oder Erziehungsmaßnahme zu fungieren, sondern eher als Einnahmequelle für die sparunwilligen Kommunen. Oft ist der erzieherische Sinn und die Wirksamkeit Null, weil an "gewinnträchtigen" Standorten und nicht an gefährlichen kontrolliert wird. Ich sage aus eigener Erfahrung: es gibt faire Kontrollen, sogar angekündigte, aber es gibt auch genügend Fälle, wo die Geräte "militärisch abgetarnt" werden. Das erinnert doch an Krieg, oder? 
Zunehmend werden schnurgerade 100er Strecken gemessen, in etlichen Fällen in Senken. Da wird das sinnlose Abkassieren wirklich augenscheinlich.
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Legende zu den Sonderangaben in den Blitzseiten

Angaben in [ ] sind Daten der letzten bekannten Aktivitäten. 
Angaben in <> sind eindeutige Kennziffern um einen besseren Bezug zur ermöglichen (noch nicht vollständig vergeben).

Ist Blitzen gefährlich?

Offensichtlich ja. Wie in einem im Juli 2000 ausgestrahltem Fernsehbericht dokumentiert wurde, gab es innerhalb des letzten Jahres etliche Verkehrsunfälle, die unmittelbar auf das Blitzen zurückzuführen waren. Leider waren auch Tote zu beklagen.
Es wurde auch dargestellt, dass von Fahrzeugführern auch ohnen Überschreitung der Geschwindigkeit allein durch Erkennen der Meßgeräte reflexartig Bremsvorgänge eingeleitet wurden. Auf diese Weise kam es vor allem in Baustellenbereichen von Autobahnen zu Massenunfällen, da wenig Platz für Schreckmanöver vorhanden ist.
Offensichtlich ist es nicht so, dass ausschließlich Raser die Verkehrssicherheit gefährden, sondern auch Behörden, die ihren Schlachtplan unüberlegt umsetzen wollen.

Achtung! Dunkler Audi 100 im Nordosten...

Wenn Ihnen bei zu schneller Fahrt ein dunklen Audi 100 mit wechselnden Kennzeichen (HGW-TP 10, MST..., HST..., MÜR...) und langer Funkantenne folgt, könnte es sein, daß Sie ins "Fernsehen" kommen. Er ist mit zwei Beamten besetzt und filmt nicht nur die Landschaft.
Allerdings: die Messung erfolgt innerorts über 700m und außerorts über 900m (Ermittlung der Durchschnittsgeschwindigkeit). Man hat also seine Chance. Gedrängelt soll angeblich nicht werden. (Infos entstammen z.T. dem Anzeigenkurier vom 1. August 1996. Dort sind auch noch weitere Einzelheiten zu lesen.) Die letzte Bestätigung ist vom Mai 1997. Eventuell ein neues Fahrzeug wurde gesichtet im Mai 1999.

Die neuen Blitzmethoden

Öfter wird aus den Seitenfensten von Fahrzeugen geblitzt (VW Passat, Opel Astra).

Das Blitzgerät wurde auf der Motorhaube eines VW Golf Variant installiert.


Die "kleinen" Sünden der Ordnungskräfte

Greifswald: Das Ordnungsamt parkt am 24.04.97 mit dem PKW HGW-2116 rechtswidrig auf der linken Straßenseite und Fußgängerweg, um zu blitzen. Ort: Stadtrandsiedlung (30).

Autobahn: Man steht auf dem Randstreifen mit einem PKW und blitzt.

Die Ordnungsämter stehen auch gelegendlich mit einem Blitz- PKW auf einem Bürgersteig o.ä.. Das ist nicht erlaubt! Hier zwei Beispiele aus Neubrandenburg: Bild1 Bild2



>>Blitzen ist die einfachste Möglichkeit, ohne körperliche Aktivität und oder Einsatz des Geistes, Geld zu "verdienen". Dagegen kann das Aufklären von anderen, viel schwereren Delikten, die Fähigkeiten und Fertigkeiten leicht überfordern, was unschwer an den Kriminalitätsstatistiken zu sehen ist.<<

Bei lediglich 49% Aufklärungsquote für Verbrechen und Vergehen aller Art währe der Polizei anzuraten, sich mal um derlei Sachen zu kümmern. Stattdessen sitzt man in Blitz- PKWs seine Zeit ab und liest Zeitung. Weiter so!



Meinungen von Lesern dieser Seite und andere Quellen.
Da ich nicht in jedem Falle ein Einverständnis zur Veröffentlichung eingeholt habe, werden keine Namen genannt.
(Ausdruck und Rechtschreibung sind von mir gelegendlich angepasst)

Mein Name ist ****** und ich wohne in Nürnberg . Seit langer Zeit ärgere ich mich über das Abkassieren der Autofahrer und der Bürger . So viele Kontrollen gab es noch nie wie jetzt . Ich bin nicht gegen Kontrollen an Verkehrspunkten mit erhöhten Unfallrisiko oder das Vorgehen gegen Verkehrsrowdys . Aber seit dem die Kassen immer leerer werden , wird abkassiert wo es nur geht . Was ist eigentlich mit denen die zu langsam fahren und den Verkehr vorsätzlich blockieren ?. Wenn ihr tatsächlich den Verein gründet , bin ich dabei .


Habe erstmals Deine Webseite entdeckt und bin begeistert! Seit Jahren widme ich mich verstärkt dem "Kraftfahrerschutz" ( ;-) ) in Paderborn,
weil ich die elende Abzocke nicht kampflos hinnehmen will.


Schweriner Volkszeitung (SVZ v. 3.9.98): "Blitzende Starkästen lassen kommunale Kassen klingeln".
MeckPomm's Innenminister Armin Jäger mahnt die Kommunen: "Kontrollen ja, abzocken nein". Jäger meint, die Kontrollen sollen sich auf Unfallschwerpunkte konzentrieren. >>Es geht darum, Unfälle zu verhindern.<<. Die Kommunen weisen solche Vorwürfe zurück. Demgegenüber wird veröffentlicht, daß z.B. im LK Parchim (PCH) von den 3.5 Mio DM an Bußgeldern 3 Mio DM aus Geschwindigkeitskontrollen resultieren. Ein Ordnungsamtsleiter: >>Wo vermehrt zu schnell gefahren wird, lohnen sich die Kontrollen auch finanziell, das ist einfach ein Nebeneffekt.<< Das ist aber faul, meine ich, denn es sind wohl kaum die Unfallschwerpunkte, wo vermehrt zu schnell gefahren wird. Jedenfalls will der ADAC zukünftig einzelne Messungen stichprobenartig überprüfen.


Ich habe mir auf die Fahne geschrieben alles, wo Bürger gegängelt, benachteiligt oder ausgebeutet werden nicht mehr hinzunehmen. Insbesondere Willkür und Abzockereien der Behörden sowie mangelnde Servicebereitschaft bei Unternehmen sind mir ein Dorn im Auge. (In Amerika wird einem die Einkaufstasche zum Auto getragen und vorher gepackt...hier wird man scheel angesehen, zahlt man mit Karte). Auch nervt mich die Starfzettelmanie der Kommunen. Es werden Strafzettel nur mit Datum ohne Bezeichnung des Vergehens und des Kennzeichens hinter den Wischer geklemmt...
Wie soll ich, wenn ich das Vergehen nicht sehen kann und nur maschinell zum Wegezoll aufgefordert werde, bis zum Bußgeldbescheid mich besser verhalten?
Auch ich bin Ihrer Meinung, daß der Verein SCHNELLSTENS gegründet werden sollte, denn das Geld wird nicht etwa verwendet, um der wachsenden Kriminalität Herr zu werden, sondern um neue Blitzgeräte aufzustellen.
Lt. Gesetz ist der Tatbestand der Wegelagerei gegeben. Wird ein Wischerblatt vom Beamten unbefugt berührt, kommt das einer Art Hausfriedensbruch gleich.
Dieser Kommentar darf gerne veröffentlicht werden.
Vielleicht noch etwas in eigener Sache: Ich setze mich in meiner Freizeit gerne für die ein, die Probleme mit unserem Dienstleistungsentwicklungsland haben. Dieses tue ich in Form einer E-Mail an die entsprechende Stelle. Ich mache dieses zudem unentgeldlich. Mich stört einfach die Gedankenlosigkeit und das Phlegma, was von den Dienstleistern (DIENST und LEISTEN) an den Tag gelegt wird.
Blitzgeräte vor Schulen, belebten Plätzen und dergleichen sind völlig ok. Aber gerade stark frequentierte Straßen, an denen "viel zu verdienen ist", weil alle im Verkehr mitschwimmen, zu "verminen", ist unhaltbar.


Ich selbst bin auch ein Feind von Radarfallen, da sie wirklich nur zum Abkassieren da sind. Ich meine, wer fährt nachts um 3 auf Münchner Ringstrassen schon 60 (man wird wahrscheinlich wegen Alkohol am Steuer angehalten, wenn man so langsam fährt). Was macht die Polizei??
Sie installiert Blitzer. Aber nach etlichen Jahren Autofahrt in München, weiss ich mittlerweile wo sie immer stehen. Anfangs bin ich häufiger geblitzt worden, aber jetzt nur noch sehr selten. Die Polizisten stellen sich auch immer an die selben Stellen.


Es ist passiert, die Verwarnung ist da und ein Widerspruch hat keine Aussicht auf Erfolg bzw. der Bußgeldbescheid ist bereits rechtskräftig und es bleibt nicht anderes mehr übrig, als zähneknirschend zu bezahlen. Jetzt ist der Moment der Rache!

Was ist zu tun:
 

  1. geringfügig mehr bezahlen als verlangt 
  2. niemals den mitgelieferten Überweisungsvordruck benutzen sondern handschriftliche Überweisung schreiben bzw. Onlineüberweisung 
  3. in mehreren unterschiedlichen Raten bezahlen (je nach Höhe des Bußgeldes), wenigstens in 2 Raten (wichtig ist, dass es mehrere Überweisungsvorgänge sind, dabei ist es egal ob alle Raten am gleichen Tag oder an verschiedenen Tagen getätigt werden.)
Was soll das?

Zugegeben ist es ein wenig mehr Arbeit, und man ist das Geld trotzdem los. Aber man hat auf der Behördenseite das ganze System durcheinander gebracht und einen Wust an Arbeit verursacht - aber und das ist das wichtigste - es kann einem keiner was anhaben, das Geld ist ja überwiesen worden !
Normalerweise werden die eingehenden Geldbeträge mit den maschinenlesbaren Überweisungsträgern abgeglichen und alles ist erledigt. Hat man aber die Überweisung wie oben empfohlen getätigt, wird auf der Behördenseite ein wunderbares Durcheinander verursacht. Die Jungs sind dann richtig nachhaltig mit diesem Fall beschäftigt.
 

  1. Wenn man z.B. statt geforderter 100 DM einmal 46,23 DM und einmal 53,86 DM überweist (= 100,09 DM), dann haben die ein echtes Problem wie sie die 9 Pfennig verbuchen sollen (kann jeder Buchhalter bestätigen) = viel Arbeit 
  2. Durch das Benutzen der handgeschriebenen Überweisungsformulare muß der Vorgang mühsam per Hand bearbeitet werden = viel Arbeit 
  3. Die verschiedenen Raten steigern das Durcheinander = noch mehr Arbeit
Bei tausenden zu bearbeitender Zahlungsvorgänge in jeder einzelnen Gemeinde, kann das ganz schön nerven.

Wo ist dabei die Rache - Zukunfstvision

Eine wunderbare Vision für die Zukunft wäre es doch, wenn dieser Tipp von jedem Verkehrsteilnehmer beherzigt würde, so dass in Zukunft Millionen von Bußgeldzahlungen (oder gar alle) auf diese Art und Weise erfolgen würden. Man kann sich dann leicht ausrechen, daß die Verwaltungen nicht mehr hinterherkommen und dass sich für die Gemeinden die ABZOCKEREI NICHT MEHR LOHNT, weil der Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis mehr zu den Einnahmen steht.



Ein anoymer "Anrufer":
Ich würde es einfach mal mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit probieren.

Besonders hübsch finde ich übrigens ihre Seite mit den Kommentaren. Da haben Sie ja schön gefiltert. Negative Kommentare (wie dieses Mail) werden nicht aufgeführt.

Mein Tip:
Aufhören mit dem Rasen = nicht mehr geblitzt werden!

Ist doch gar nicht so schwer.

In einer weiteren Mail nach meiner Antwort:
Ich werde mal kontrollieren ob Sie folglich mein Mail veröffentlichen



Ich finde Ihre Seiten sehr gut, ich bin auch nicht dafür, daß jeder Rasen kann, aber die Wegelagerei wird wie im Mittelalter betrieben. Es geht nicht mehr um die Sicherheit, sondern nur ums Kassieren. Was sagte mir ein städtischer Ordnungshüter vor ein paar Monaten als er beim aufschreiben von Parksündern war und er einen Wagen entgegen der Einbahnstraße kommen sah: "Oh, den kann ich nicht aufschreiben." 
Man sollte an gefährlichen Stellen Radarkontrollen machen und nicht an ungefährlichen Stellen schnell neue Schilder hinstellen um dort dann Radarkontrollen zu machen, nur um Einnahmen zu haben. Der Bürger ist nur noch eine Melkkuh!! Wenn man aber den Staat braucht, gegen Temposünder und vieles mehr, ist kein Mensch da.


... Noch ein Wort zu den Leuten, die meinen, die angezeigte Geschw. nicht überschreiten zu wollen. Schön wärs. Doch das hieße Vertrauen in die Kompetenz der Leute stecken, die diese Schilder aufgestellt bzw. sich ausgedacht haben. Meinen die Leute denn wirklich, dass diese "Schilderaufsteller" kompetent seien. Wenn sie wirklich Ahnung hätten würden die doch nicht im Ordnungsamt sitzen, oder...

Hinweise aller Art zu Standorten, Techniken, Rechtsprechung u.ä. sind willkommen. Bitte Mailhinweise beachten.
Allen Gebern herzlichen Dank für die Bereitstellung von Informationen. Ich danke auch all denen, deren Rücksendeadresse "gestört" ist, so daß ich sie nicht erreichen konnte.


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Letzte Aktualisierung: 16. März 2003
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